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Creating Urban Tech - so kann es aussehen

  • Veröffentlichungsdatum 06.11.2017
Frauke Nippel

Morgens beim Blick in den Spiegel lesen, was im Kiez grad los ist, über Feinstaubwerte informiert sein und diese weiterleiten: Am 25. Oktober haben wir auf der Konferenz Creating Urban Tech an Beispielen gezeigt, wie offene Daten die Teilhabe am öffentlichen Leben in der Smart City Berlin fördern können.

Rund 350 Fachleute waren am 25. Oktober zu der Konferenz gekommen, die die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe gemeinsam mit der Investitionsbank Berlin durchführte, um aktuelle Fragen rund um das Thema Smart City zu diskutieren.

Vor Ort im Kosmos-Kino an der Karl-Marx-Alle gab unser Prototyping Lab Einblicke in die Arbeit und zeigte an Beispielen, wie digitale Tools die Stadt transparenter und smarter machen können. Die Projekte wurden auf der Grundlage von offenen Daten entwickelt und unterstreichen damit, wie sinnvoll eine Open Data-Strategie für die Stadt von morgen ist.

- Magic Open Mirror – Offene Daten im Spiegel
Das Projekt beschäftigt sich mit der Darstellung urbaner Daten. Der Magic Mirror bezieht Echtzeit-Informationen über verschiedene Schnittstellen und informiert so zum Beispiel über die Luftqualität oder die Verkehrslage in der Stadt.
Ansprechpartner: Benjamin Seibel


- Sense10 – Prototyp für mobile Feinstaubmessung
Sense 10 ist ein mobiler Sensor, der es möglich macht, Luftqualität zu messen und darzustellen. Das Projekt bietet detaillierten Einblick in die Herausforderungen im Umgang mit Luftbelastungen, denen Menschen in einer Großstadt täglich ausgesetzt sind. Die Übertragung der Messdaten erfolgt über LoRaWAN, so dass der Sensor keine direkte Internetverbindung benötig.
Ansprechpartner: Sebastian Rauer


- Interaktives Werkzeug für die Kita-Suche in Berlin
Welche Potenziale stecken in offenen Daten? Mit dem neuen Tool wollen wir zeigen, wie der offene Umgang mit Behördendaten Berliner*innen das Leben leichter machen kann, wenn sie einen Kita-Platz für den Nachwuchs suchen.
Ansprechpartner: Sebastian Meier


Außerdem waren die Projekte Berlin Minecraft und Breitband Berlin dabei. Über alle Projekte werden wir weiter aktuell berichten.

 

Open Data in der Praxis

Wir haben uns auf die Suche nach Unternehmen, Behörden und Institutionen gemacht, die in Berlin offene Daten nutzen oder bereitstellen.